Aluminium ist ein begehrter Stoff, kein anderes chemisches Element ist so vielseitig einsetzbar. Doch immer mehr steht das Leichtmetall unter Verdacht, u.a. für Brustkrebs und Alzheimer mitverantwortlich zu sein.

Aluminium ist in unserem Alltag kaum mehr wegzudenken, ob in Form von Behältern oder Pfannen, Konserven, Alufolie, als E-Nummer in Lebensmitteln oder als Bestandteil in Medika­menten, Deos und Kosmetikprodukten. Trotz den vielfältigen Einsatzgebieten gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass Aluminium doch nicht so harmlos ist, wie bisher angenom­men, und sogar eine ernstzunehmende Gefahr für die Ge­sundheit darstellt. Manche Experten sind sich sicher, dass Aluminium Krebs, Allergien und Demenz auslösen kann. In der Wissenschaft weiss man heute, dass Aluminium das Nervensystem und Gewebe schädigt.

Die Wirkung von Aluminium

Aluminium wirkt im Körper neurotoxisch auf das Nervensystem und kann als Nervengift bezeichnet werden. Zwar wird es weniger gefährlich eingestuft als Schwermetalle wie z.B Quecksilber, Arsen und Blei, jedoch kommwn wir mit Aluminium wesentlich häufiger in Kontakt. Zudem lagert sich aufgenommenes Aluminium langfristig im Gehirn und in den Knochen ab. Die Gefahr von Aluminium besteht also vor allem in seiner Langzeitwirkung in unserem Körper.

Aluminium in Lebensmitteln

Aluminium taucht in gewissen Mengen in fast allen Lebensmitteln auf. Zwar resorbiert unser Magen-Darm-Trakt einen grossen Teil des Aluminiums, ein Rest bleibt jedoch im Körper. Es beginnt bereits bei unserem Trinkwasser – in den Wasserwerken wird Aluminiumsulfat als Flockungsmittel eingesetzt, wobei die gesetzlichen Grenzwerte vielfach massiv überschritten werden. Weiter verbergen sich in vielen künstlichen Farb- und Zusatzstoffen Aluminiumverbin­dungen. Vorallem Fertig-Backwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Süssigkeiten, Vanillepulver und Tafelsalz sind häufig belastet. Folgende E-Nummern enthalten Aluminium; Farbstoff E173, Stabilisatoren E520, E521 und E523 sowie die Trennmittel E554, E555, E556 und E598. Auch bei Teflonpfannen und Töpfen, welche meist aus Aluminium bestehen, gelangen beim Braten und kochen kleinste Aluminiumpartikel direkt ins Essen und somit in unseren Organismus.

Aluminium in Deos und Medikamenten

Antitranspirantien enthalten vielfach Aluminiumchlorid oder Aluminiumchlorhydroxide. Obwohl diese äusserlich auf der Haut wirken, gelangt ein Teil in den Körper. Auch viele Medikamente, insbesondere Mittel gegen Kopfschmerzen, Sodbrennen oder Durchfall, enthalten häufig Aluminium-Trisilikate und Aluminiumhydroxid. Bis zu 200 mg Aluminium können so mit einer Tablette in den Körper gelangern. Bei Impfungen werden heute anstelle von Quecksilber, Aluminium-Hilfsstoffe verwendet. Natürlich belegen pharmafinanzierte Studien die «Unbedenklichkeit» des Schwermetalls. Fakt ist aber, das Aluminium gerade bei Kleinkindern zu einer heftigen Immunreaktion führt und in Zusammenhang mit zahlreichen Impfschäden sowie Autismus steht.

Alzheimer und Brustkrebs durch Aluminium?

Alzheimer wird immer mehr zu einer Volkskrankheit. Nach neusten Schätzungen sind rund 45% der Neunzigjährigen in den Industrienationen davon betroffen. Die Alzheimer-Forschung verdächtigt schon lange Aluminium als möglichen Auslöser. Durch Umwelt- und Nahrungsmittelbelastungen nehmen wir das Leichtmetall auf und speichern es in unserem Organismus. Dies wird deutlich anhand der hohen Aluminiummengen in den Nervenfasern der Gehirne von Alzheimer-Patienten. Das Hauptsymptom einer Aluminiumvergiftung ist der Verlust der geistigen Fähigkeiten. Angefangen mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kann eine zu hohe Aluminiumkonzentration im Körper schliesslich zur Demenz führen. Mittlerweile gibt es immer mehr Studien, die ein Gesundheitsrisiko aufzeigen. Krebsforscherin Philippa Darbre Z.B. ist dem Phänomen auf der Spur, warum etwa 60 Prozent der Brusttumore im Bereich der Achseln auftreten – dem Körperteil, auf den täglich aluminiumhaltiges Deodorant aufgetragen wird.

Eine komplette Vermeidung von Aluminium wird uns kaum gelingen, doch wir können uns darauf achten, Aluminum soweit es geht im Alltag zu meiden. Eine natürliche Ernährung, die möglichst frei von chemischen Zusatzstoffen ist, sowie der Gebrauch von Töpfen und Pfannen aus Edelstahl und Eisen zum Kochen sind ein Anfang. Ein weiterer Schritt ist der Verzicht auf Alufolie, Aluminium haltige Deos sowie Koservendosen. Obst, Gemüse und bestimmte Algen unterstützen den natürlichen Abbau von Leichtmetallen aus unserem Organismus.


Aluminium Wirkung und Gefahr, Aluminium in Deos, Aluminiumstoffe und E-Nummern, Alzheimer und Brustkrebs durch Aluminium