Eisen hat in unserem Körper viele wichtige Funk­tionen. Es ist unter anderem für den Sauerstoff­transport und für den Energiestoffwechsel verantwortlich. Eisen sorgt dafür, dass wir gesund und leistungsfähig bleiben.

Eisenmangel ist weltweit eine der häufigsten Mangelerschei­nungen in der heutigen Zeit. Ein Mangel an Eisen lässt uns müde, schlapp und energielos werden und kann bei Kindern sogar zu Entwicklungsstörungen führen. In den meisten Fäl­len, ist die Ursache eines Eisenmangels eine ungesunde oder falsche Ernährung. Eisen ist ein wichtiges Spurenele­ment, welches unser Körper nur aus der Nahrung beziehen kann. Eisen findet man im menschlichen Körper hauptsäch­lich in den roten Blutkörperchen, als zentralen Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Hämoglobin ist das Protein im Blut, welches mit der Hilfe von Eisen alle unsere Organe mit Sauerstoff versorgen kann. Bei einem Mangel an Eisen oder Hämoglobin, auch Anämie oder Blutarmut genannt, wird die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit oft stark beeinträch­tigt. Typische Symptome bei Eisenmangel sind daher Müdigkeit, schnelle Erschöpfung und Schwindel.

Ursachen für einen Eisenmangel.

Für einen Eisenmangel kann aber nicht nur die Ernährung an sich, sondern auch eine gestörte Aufnahmefunktion des Darmes verantwortlich sein. Vielfach ist der Darm durch abgelagerte Schlacken nicht in der Lage genügend Eisen und andere Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. In diesem Fall kann eine Darmreinigung helfen, indem sie den Darm von den Schlacken befreit, und die Darmschleimhäute wieder aufnahmefähig macht. Eine zu geringe Eisenaufnahme in Kombination mit häufigen Blutverlust, welcher beispielsweise bei der monatlichen Menstruationsblutung der Frau vorkommt, kann den Eisenmangel noch verstärken. Daher leiden Frauen auch häufiger an Eisenmangel als Männer.

Eisenmangel mit der richtigen Ernährung vorbeugen.

Fleisch und Fisch: Vorallem rotes Fleisch enthält viel Eisen, aber auch Fisch und Meeresfrüchte.

Grünes Blattgemüse: Spinat und Weisskohl enthalten sehr viel Eisen sowie weitere wertvolle Vitamine.

Früchte und Beeren: Getrocknete Aprikosen, oder frische Himbeeren enthalten ebenfalls Eisen

Samen und Hülsenfrüchte: Kürbiskerne sind ein hervorragender Eisenlieferant, eine Hand voll Kürbiskerne können bereits einen Grossteil des täglich benötigten Eisens abdecken.

Hirse und Weizen: Hirse enthält im Vergleich zu anderen Getreidesorten sehr viel Eisen, mit 50g Hirse decken Sie Ihren Tagesbedarf an Eisen vollständig ab.

Die Aufnahme von Eisen kann durch die Kombination von bestimmten Lebensmitteln positiv, als auch negativ beeinflusst werden. Vitamin C ist z.B. dafür bekannt, dass es die Eisenaufnahme verbessern kann. Um eine optimale Aufnahme zu erreichen, können die oben genannten Lebensmittel beispielsweise mit Vitamin C reichen Nahrungsmitteln wie Früchte und Beeren (Orangen, Zitronen, Erdbeere, Acerola), sowie Gemüse (Fenchel, Brokkoli, Blumenkohl) kombiniert werden. Tee, Kaffee oder auch Milch enthalten hingegen Substanzen, welche die Aufnahme von Eisen behindern können.


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