Fast jedes Leiden kann durch Einreiben oder Auftragen einer Salbe gelindert oder geheilt werden. Die Herstellung von Salben ist einfach und zudem eine schöne und sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Salben können mit wenig Zutaten einfach selbst hergestellt werden. Die Vorteile dabei sind; selbstgemachten Salben sind deutlich günstiger als die teuren Produkte im Handel und punkto Verträglichkeit vor allem bei Menschen mit Hautpro­blemen oder Allergiker besser geeignet. Wenn Sie eine Salbe selbst herstellen, wissen Sie auch ganz genau was drin ist. Dadurch kann man allergische Reaktionen schneller erken­nen oder noch besser vorgängig eine Verträglichkeitsprobe machen. Auch bei Kindern kommen Salben immer gut an. Die beim Auftragen oder Einmassieren geschenkte Zuwen­dung wirkt dabei doppelt gut für die Heilung.

Bestandteile einer Salbe:

  • Pflanzliche Öle (z.B. Mandel- Jojoba- Weizenkeimöl) oder Ölauszüge (z.B. Ringelblumenöl)
  • Bienenwachs (für die cremige Konsistenz)
  • Achten Sie auf eine gute Qualität der Zutaten

Anwendung der selbstgemachten Salbe.

Ein hoher Öl-Fettanteil wirkt wärmend, dies ist nicht immer erwünscht. Gerade bei Ausschlag mit Juckreiz oder Verbrennungen kann eine wärmende Salbe die Beschwerden verschlimmern (Wärmestau). Informieren Sie sich ausführlich, welche Öle sich für Ihr Leiden eignen um die gewünschte Besserung zu erlangen. Die Salben sollen nur in dünnen Schichten aufgetragen werden, damit die Haut noch atmen kann und nicht aufweicht.

Salben-Grundrezept:

  • 15 – 20g (= 1 Teil) Bienenwachs: Im heissen Wasserbad schmelzen
  • 100g (= 8 Teile) Pflanzenöl oder Ölauszug: Zum Bienenwachs giessen und mit einem Glasstab rühren, bis ein klares Gemisch entsteht. Aus dem Bad nehmen und unter rühren abkühlen lassen.
  • 10 – 15 Tropfen ätherisches Öl: kann nach belieben in die lauwarme Salbe eingerührt werden.
  • Evtl. 1-2 TL Tinktur: Dazu geben.

Die Salbe am besten in mit Alkohol desinfizierte Döschen abfüllen und entsprechend beschriften. Die Haltbarkeit von geschlossenen Dosen ist besser, daher ist es ratsam die Salben immer in kleine Portionen abzufüllen. Sie stellen ein Produkt aus natürlichen Rohstoffen her, klar ist es nicht so lange haltbar wie die herkömmlichen Produkte im Handel. Ein ranziger Geruch zeigt ihnen wenn die Salbe nicht mehr verwendet werden sollte.

Weiterführende Informationen: Die Ringelblume – Das Wundheilmittel schlechthin.


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