Weltweit legen sich Millionen von Menschen für Ihre Schönheit freiwillig unters Messer. Die Schweiz ist dabei Weltmeister, hier werden im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte die meisten Eingriffe durchgeführt.

Der häufigste Eingriff ist dabei die Fettabsaugung, gefolgt von der Lidplastik (Augenfältchen, Tränensäcke und Augen­lider) und auf Platz 3 die Brustvergrösserung. Jedes Jahr steigt die Anzahl der Schönheitsoperationen um 5 bis 10%, dies führt auch zu immer mehr Anbietern für plastische Chirurgie und dabei sinken auch die Preise für die jeweiligen Eingriffe. Ein trauriger Trend, dem heute leider schon unserer Kinder ausgesetzt sind. In den Medien und Werbekampag­nen werden uns seit Jahren Schönheitsideale vorgesetzt die es so gar nicht gibt. Besonders Frauen sind dem steigenden Druck und den Anforderungen der heutigen Schönheitsideale unserer Gesellschaft vielfach nicht mehr gewachsen.

Patienten sind immer jünger.

81% aller Operationen wird an einer Frau ausgeführt, aber auch die Männer legen sich immer häufiger unters Messer. Jeden Tag werden wir den künstlichen Schönheitsidealen der Werbeindustrie ausgesetzt was schon früh zu Komplexen führen kann, so sind gerade mal 12% der Frauen zufrieden mit Ihrem Körper. Schon junge Mädchen lassen sich durch das heutige, künstliche Frauenbild blenden und beginnen an Ihrer natürlichen Schönheit zu zweifeln. Durch die sugge­rierten Schönheitsideale erhöht sich auch der Druck, Schön zu sein und dabei sinkt die Akzeptanz für Leute die diese Ideale nicht erfüllen. Nicht zuletzt durch die sinkenden Preise und das immer grössere Angebot, gehören Schönheits­operationen schon fast zur Normalität. Bereits in Regionalzeitungen werden Implantate und Fettabsaugen als etwas völlig alltägliches angepriesen und mit Aktionen und Rabatten gelockt. Obwohl immer wieder die traurigen Abbilder und Opfer des Schönheitswahns aus Hollywood gezeigt werden, lassen sich die Leute nicht beirren und träumen weiter vom perfekten Körper. Häufig bleibt es nicht bei einem Eingriff, ist die Hemmschwelle erstmal gebrochen, werden früher oder später Weitere folgen, schliesslich gönnt man sich ja sonst nichts.

Ewige Schönheit und Geld als Definition von Glück.

Anstatt wir uns über eine intakte Gesundheit freuen, nerven wir uns an einer krummen Nase oder ein paar Fältchen – anstelle wir unsere Freizeit schätzen, klagen wir über zuwenig Geld. Wir sollten uns bewusst sein, dass wir uns an Dinge klammern die im Grunde völlig wertlos und vergänglich sind. Was nützt einem Geld wenn man krank ist, was nützt einem ein perfekter Körper wenn man nicht glücklich ist. Schauen wir also lieber einmal weniger in den Spiegel und sorgen wieder für mehr Akzeptanz für die natürliche Schönheit und Einzigartigkeit des Lebens.

Quelle und weitere Informationen: Schönheits-OP-Weltmeister Schweiz und Schönheits-OP – Schöner dank Skalpell


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