In der Schweiz werden bei einer Schwangerschaft zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Viele Gynäkologen neigen dazu, bei jeder Untersuchung einen Ultraschall zu machen.

Die Ultraschallwellen sind aber keinesfalls so harmlos, wie es von Ärzten immer dargestellt wird. Denn obwohl die Schall­wellen selber ausserhalb des menschlichen Hörbereichs liegen, verursachen sie in der Gebärmutter starke Schwing­ungen, etwa in der Lautstärke einer einfahrenden U-Bahn (100 Dezibel), die das Ungeborene sehr wohl hören kann. Kein Wunder also, dass viele Kinder sich im Mutterleib heftig gegen die Untersuchungen wehren. Doch da die Tritte und Bewegungen der Kinder die Aufzeichnungen der Ultraschall­untersuchung stören, werden sie als Folge noch eine halbe Stunde länger beschallt.

Ultraschallwellen sind nicht ungefährlich.

Während alle Medikamente vor ihrer Einführung überprüft werden müssen, und man bei Schwangeren sehr vorsichtig ist, wurde die Sonographie (Ultraschalltechnik) ganz ohne Überprüfung als sicher dargestellt. Dabei zeigen Forschungen sehr wohl, dass die Ultraschalluntersuchungen schädlich sein können. Tatsächlich gibt es zahlreiche Studien die über ein erhöhtes Risiko für Herzfehler und Hyperaktivität, über Gehirnschäden, Wachstumsstörungen und Änderungen der Erb­substanz berichten. Diese Studien lassen jedoch viele Ärzte kalt oder werden bestritten. Hinzu kommt, dass durch die heutige, routinemässige Ultraschalldiagnostik keinerlei Nutzen entstanden ist. Denn die Rate lebender Babys oder Neu­geborener konnte hierdurch nicht erhöht werden.

Vorsorgeuntersuchungen in Frage gestellt.

Vielmehr führen die vielfach überflüssigen Untersuchungen zu verunsicherten Eltern. Wie beispielsweise bei der Messung der Nackenfalte. Wenn die Nackenfalte grösser ist als gewöhnlich, kann das «ein» Hinweis auf Trisomie 21 (Down-Syn­drom) sein. Vielfach kommt aber auch bei einer grösser gemessenen Nackenfalte und anderen zweifelhaften Testergeb­nissen ein ganz gesundes Kind zur Welt. Einfach mit dem Unterschied, dass die Eltern fast die gesamte Schwangerschaft unter permanenter Angst und Verunsicherung leiden, und sich unötig bereits Gedanken machen über eine mögliche Abtreibung, oder weiteren riskanten Diagnoseverfahren und Tests die auch nie eine hundertprozentige Sicherheit geben können. Ebenfalls kommen viele Fehldiagnosen hinzu, die im schlimmsten Fall dazu führen, dass werdende Mütter ihre völlig gesunden Kinder abtreiben lassen.

Den Konsequenzen bewusst sein.

Grundsätzlich wird zuwenig oder gar nicht, über den Sinn und Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen aufgeklärt. Da ja die Kran­kenkasse fast alle der teuren Untersuchungen bezahlt, ist man ja schon fast blöd wenn man Diese nicht macht. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls nach Aussagen von gewissen Ärzten über die Notwendigkeit der Untersuchungen. Man sollte sich aber vor jeder Untersuchung, und vor jedem Test die Frage stellen; was machen wir bei einem negativen oder zweifel­haften Ergebnis? Wenn man z.B familiär durch gewisse Erbkrankheiten vorbelastet ist, und die Chance da­durch grösser ist, ein geschädigtes oder behindertes Kind zu bekommen, können diese Tests evtl. sinnvoll sein. Allerdings sollten wir punkto Schwangerschaft und Geburt wieder mehr auf die Natur und das Leben vertrauen.

Quellen und weitere Informationen: Schwangerschaft aus der Sicht der Naturheilkunde.


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