Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg, der Erfinder des psychia­trischen Krankheitsbildes ADHS erklärte vor seinem Tod, dass es die Krankheit und Diagnose ADHS so eigentlich gar nicht gibt.

Mit der Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivi­tätssyndrom) werden Kinder und Jugendliche konfrontiert, die z.B. in der Schule durch unruhiges, impulsives Verhalten auffallen. Kritiker vermuteten schon lange, dass es sich bei ADHS um eine erfundene Krankheit handelt. Nun hat sich diese Vermutung durch die Aussage von Eisenberg erhärtet. Die Behandlung von ADHS mit dem Medikament Ritalin be­scherte den Pharma-Konzernen seit Jahren Rekordumsätze. Dies hegt natürlich den Verdacht, dass hinter der «Krankheit» und Diagnose ADHS einmal mehr die Pharmakonzerne Ihre Fäden ziehen um damit den Verkauf von Ritalin anzukurbeln.

Bewegungsmangel unserer Gesellschaft.

Das Problem hinter den sogenannten hyperaktiven Kindern die nicht stillsitzen können, ist laut Angela Hanscom, Pädia­trische Ergotherapeutin, der steigende Bewegungsmangel unserer Gesellschaft. Kinder befinden sich heute fast die gesamte Zeit in einer aufrechten Haltung. Immer seltener sieht man Kinder, die einen Hügel herunterrollen, auf einen Baum klettern oder sich im Kreis drehen. Kinder spielen zudem immer weniger draussen, weil die Eltern Angst um sie haben, oder weil die hektischen Tagesabläufe in unserer Gesellschaft es nicht mehr zulassen.

Unterdrückter Bewegungsdrang der Kinder.

Wenn Kinder heute in die Schule gehen, ist ihr Körper schlechter aufs Lernen vorbereitet als früher. Mit einem senso­rischen System, das nicht richtig funktioniert, sollen die Kinder still sitzen und aufpassen. Das dabei Kinder irgendwann anfangen, herumzuzappeln, um ihren Körpern die Bewegung zu geben, die sie dringend brauchen, um «ihr Gehirn in Gang zu bringen», ist ganz normal. Viele Kinder laufen heute mit einem unterentwickelten Gleichgewichtssinn herum, wegen mangelnder Bewegung. Um ein gutes Gleichgewichtsgefühl zu bekommen, müssen Kinder ihre Körper in alle Richtungen bewegen, mehrere Stunden am Tag. Genau wie beim Training, müssen sie das regelmässig, und mehrmals pro Woche tun können.

Kinder sollten mehrere Stunden draussen spielen, damit sie ein gesundes sensorisches System entwickeln und einen höheren Grad an Konzentrationsfähigkeit erreichen können. Damit Kinder lernen können und in der Lage sind dem Unterricht aufmerksam zu folgen, müssen wir ihnen ermöglichen, sich ausreichend zu bewegen.


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